Plato, Sokrates, Gnostiker

Bei der Lektüre eines Artikels über Atlantis und Sternentore (http://transinformation.net/das-sternentor-von-atlantis/) stieß ich auf eine Passage, die sich mit dem Pentagondodekaeder auseinandersetzt:

„Zum Beispiel gibt Plato in seinem Diskurs Phaeado (Phaidon) die erstaunliche Offenbarung des Sokrates preis, die er in einem der letzten Momente vor seiner Hinrichtung machte, dass

„die wahre Erde von oben aussieht, wenn man sie sehen könnte, wie die zwölfflächigen Lederbälle“.

Eine zwölf-flächige Lederkugel stellt ein Dodekaeder dar. Das Dodekaeder mit zwölf fünfseitigen Seitenflächen wurde als Lehr-Werkzeug verwendet, um den Einzuweihenden anzuleiten, damit er oder sie sich als Energiesystem erkennen können ähnlich jenem der Erde. Es ist unglaublich, dass eine neue Studie auf der Basis von erst vor kurzem verfügbaren wissenschaftlichen Daten darauf hindeutet, dass das Universum ungefähr aussieht wie ein Fussball, der geformt ist wie ein Dodekaeder.

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Bemerkenswerterweise beschreibt Plato die Erde als ein dreidimensionales, pentagonales (fünfeckiges) Netz, in das sich die Seele verkörpert. Die alten Griechen lernten wahrscheinlich von den Ägyptern, dass der menschliche Körper geometrisch ideal gegliedert ist, um sich mit dem Dodekaeder und seinem fünfeckigen Gitter zu verbinden. [Im regelmässigen Fünfeck und damit im Dodekaeder nimmt der so genannte Goldene Schnitt einen sehr wichtigen Platz ein, und der Goldene Schnitt wiederum spielt eine herausragende Rolle im 3D-Bauplan der Schöpfung; wir hoffen in einem späteren Artikel noch speziell auf diese Beziehungen eingehen zu können.]

Platon war nicht allein mit seinem Verständnis der 12-seitigen Erde. Die Cherokee haben einen ergänzenden Glauben. Darüber hinaus wurde im zweiten Jahrhundert n. Chr. von einer Gruppe von christlichen Gnostikern die Erdkugel als umgeben von einer 12-seitigen-Pyramide beschrieben. Diese 12 Flächen werden als „Augen“, „Röhren“, und noch faszinierender für unsere Untersuchung, als „Löcher“ oder „Hallen“ in der Erde beschrieben. Diese, so scheint es, sind die Tore des Neuen Jerusalem.

Heute sind die meisten Forscher, die die heiligen Energien der Erde untersuchen, sich darin einig, dass das planetare Netz (oder Gitter) der Erde 12 primäre Wirbelzonen ­– „Hallen“ oder „Löcher“ – hat, mit der Grossen Pyramide in einem Scheitelpunkt. Ein Netz von Tempelanlagen auf der ganzen Erde markiert das Gitter.

Die Seitenflächen umfassen etwa:

  • die Grosse Pyramide von Gizeh und Heliopolis ( „die Stadt der Sonne“)
  • die über 300 Meter hohen Pyramiden des südlichen China, 90 Grad gegenüber von Gizeh.
  • die Osterinseln, 180 Grad gegenüber der Grossen Pyramide.
  • die Stadt der Sonne im prähistorischen Cuzco, Peru.
  • Teotihuacan in Mexiko.
  • die Wirbel in der „Vier Ecken Zone“ der USA.
  • das Mississippi-Tal im Südosten der USA.
  • die Oak Island in Neuschottland.
  • Südfrankreich, zentriert um Rennes-le-Chateau.“

Interessante Informationen, jedoch erscheint es mir problematisch, dass ín dieser Schilderung der Pentagododekaeders mit dem Fullereder oder „Fußballkörpes“, auch Buckyball genannt, in einen Topf geworfen wird. Mit dieser Verwechslung habe ich mich an anderer Stelle beschäftigt https://lichtwelt.wordpress.com/pentagondodekaeder/unterschied-zum-buckyball/

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